Gestagen

Die Gestagene oder Gelbkörperhormone sind neben den Östrogenen die zweite wichtige Klasse der weiblichen Geschlechtshormone. Wie bei diesen handelt es sich um Steroide. Laut aktuellen britischen Studien (2005) konnte eine krebsvorbeugende Wirkung von Gestagen nachgewiesen werden.

Die wichtigsten Vertreter sind das Progesteron
, das Pregnandiol und das Pregnelon. Um die natürlichen Gestagene von den synthetischen Hormonen zu unterscheiden, werden letztere auch als „Progestine“ oder „Progestogene“ bezeichnet.

Progesteron, das von Granulosazellen gebildet wird, die in der Wand des geplatzen Follikels sitzen, und die unter dem Einfluss des luteinisierenden Hormons(LH) das Corpus luteum bilden - in dem weiter Progesteron gebildet wird - bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einbettung der befruchteten Eizelle vor und verhindert eine weitere Follikelreifung, sofern es zur Befruchtung kommt. Die Gestagene werden auch seit neuem als Verhütungsmittel eingesetzt. Man bezeichnet sie auch als „Minipille
“.


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